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Matthias Schwartges - ein Mann der ersten Stunde

Die Idee der Notfallseelsorge entstand 1998 in einem Kreis von Pfarrerinnen, Pfarrern und anderen kirchlichen Mitarbeitenden, die neben ihrem Hauptberuf auch im Rettungsdienst oder bei Feuerwehren tätig waren oder sind. Dahinter stand der Gedanke, den Menschen, die als Betroffene, Angehörige oder auch Einsatzkräfte mit Notfällen in Berührung kommen, nicht nur kompetente medizinische, sondern auch menschliche und seelsorgliche Hilfe anzubieten.

(Auf dem Foto von links: Probst Theodor Michelbrink, Diakon Bruno Derksen, Superintendent Pfarrer Hans-Joachim Wefers, Pfarrer Joachim Wolff, Diakon Manfred Wiskamp, Kreisbrandmeister a.D. Matthias Schwartges, Hubert Lemken, Diakon Berthold Steeger, Kreisbrandmeister Paul-Heinz Böhmer)

Nach einem ersten Austausch beim jährlich stattfindenden ökumenischen Konvent des Kreisdekanates Kleve und des Evangelischen Kirchenkreises Kleve im Oktober 1998 in Xanten folgte schon bald ein Treffen von katholischen und evangelischen Seelsorgern sowie den Leitern der Feuerwehren im Kreis Kleve, initiiert durch den damaligen Kreisbrandmeister Matthias Schwartges. Insgesamt hatten sich über 50 Seelsorger und Seelsorgerinnen bereit erklärt, in der Notfallseelsorge mitzuarbeiten. Weitere Treffen und Seminare fanden in Kevelaer und Kalkar statt. Die ökumenische Notfallseelsorge im Kreis Kleve besteht seit 1999, die Zahl der Ersteinsätze hat sich in den letzten Jahren immer wieder erhöht; im vergangenen Jahr wurde die Notfallseelsorge 84 mal gerufen.

Mit besonderem Einsatz hat Matthias Schwartges in seiner Eigenschaft als Kreisbrandmeister den Aufbau zunächst der Feuerwehrseelsorge im Kreis Kleve mit initiiert und wesentlich geprägt. Matthias Schwartges gehört von Anfang an der Koordinierungsgruppe Notfallseelsorge im Kreis Kleve an und hat in seiner damaligen Eigenschaft als Kreisbrandmeister immer wieder die Kontakte zwischen der Feuerwehr und den Kirchen hergestellt. Auch nach seinem Ausscheiden als Kreisbrandmeister stand er diesem Gremium mit Rat und Tat zur Seite. Nun wurde er aus der Koordinierungsgruppe Notfallseelsorge im Kreis Kleve verabschiedet. Die Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche im Kreis Kleve und der Feuerwehr bedanken sich für das unermüdliche, langjährige, große Engagement von Matthias Schwartges und richteten sehr persönliche Worte an ihn.