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Aus dem Nachbarkreis Wesel

Im benachbarten Kreis Wesel wurden am 5. Mai2012 im Rahmen eines feierlichen ökumenischen Gottesdienstes in Wesel 18 ehrenamtliche Mitarbeitende in der Notfallseelsorge in ihr neues Amt eingeführt. Der Beauftragung ging eine spezielle einjährige theoretische und praktische Ausbildung voraus, die u. a. Rollenspiele, Gesprächstraining, Übungen mit Einsatzkräften bis hin zu Praktikumseinsätzen umfasste und speziell auf den Dienst als Seelsorger in Notsituationen vorbereitete.

 

Superintendent Ferdinand Isigkeit und Kreisdechant Stefan Sühling betonten, wie wichtig neben der Arbeit der Rettungskräfte auch die geistliche Sorge um in Not geratene Menschen ist. Zur Notfallseelsorge gehört dabei nicht nur das Gespräch; manchmal ist es auch das Zuhören, das für betroffene Angehörige oder Eltern etwa nach schweren Verkehrsunfällen wichtig ist.

Die ehrenamtlichen Mitarbeitenden in der Notfallseelsorge erhielten nicht nur eine Beauftragungsurkunde, sondern wurden auch von den Ausbildungsleitern Pfarrer Bernhard Ludwig, Pastoralreferent Adolfo Terhorst und Pfarrer Joachim Wolff mit Einsatzrucksäcken und Einsatzjacken ausgestattet, die vom Kreis Wesel finanziert wurden. Vorstandsmitglied Lars Rentmeister vom Kreis Wesel überreichte darüber hinaus auch Dienstausweise. „Es freut mich, dass Bürgerinnen und Bürger unseres Kreises sich bereit erklärt haben, ehrenamtlich in der Notfallseelsorge tätig zu sein. Das ist nicht selbstverständlich und verdient Anerkennung“, so Rentmeister, der den neu Beauftragten im Namen von Kreisverwaltung und Kreistag dankte. Alle Beteiligten betonten die gute und professionelle Zusammenarbeit zwischen den Kirchen und der Kreisverwaltung in den mittlerweile 12 Jahren ökumenischer Notfallseelsorge im Kreis Wesel.